Zug der Erinnerung fährt ohne Bahn

7. Januar 2008

Antisemitismus, Gewalt, Nationalsozialismus | Kommentare | Trackback Zum Seitenbeginn springen

2 Kommentare zu “Zug der Erinnerung fährt ohne Bahn”

  1. 01

    Anmerkung zu: Züge der Berliner S-Bahn - Die eleganten Rundköpfe vom Verlag GVE - Schmiedeke, Müller, Hiller.

    Ich hab mir das Buch gar nicht erst gekauft, sondern es in der Bibliothek eingesehen. Es folgt dem gegenwärtig zu registrierenden Trend zur „Geschichtsverschönerung” der häßlichsten Seite der deutschen Geschichte. Auch in diesem Buch kommt man nicht umhin, sich wichtig zu machen und weit vom Thema Berliner S-Bahn abzuschweifen. Darüber haben sich mit Recht bereits einige aufmerksame Leser in diversen Blogs und Artikeln beschwert.Ebenso über die widerliche Julius Dorpmüller-Präsentierung als S-Bahn-Mitfahrer auf Seite 242.
    V1,V2 bzw. A4-Raketen-Abschüsse auf andere Länder ? Hier wird es politisch und militärisch ! Wer sich darauf einläßt, verliert eigentlich den Themenbezug, jedenfalls bei einem Buch zur Berliner S-Bahn. Und der sollte der Vollständigkeit halber wohl auch die Opferzahlen der V1 und V2 nennen. Die Opferzahlen nennen die Macher aber nur für den Alliierten-Angriff auf Peenemünde !
    Das Szenario kennen wir sattsam ! Genauso kommt die NPD derzeit daher. Nach dem Motto: Am besten nur deutsche Opfer herrausstellen.
    Statt dessen wird nun auch noch der glorifizierende Satz „Der erste Schuß ins All!” losgelassen ! Das trifft wieder nicht den Kern, denn es war der Zweckbestimmmung nach „der erste Schuß über´s All hauptsächlich auf des Briten und Belgiers Kopf (auch andere Nationen beklagten tausende Todesopfer)”.
    Dieser unsägliche menschenverachtende Raketenterror hat eine britische Reaktion erst provoziert.
    Wer hier spätere zivile Raumfahrt und militärisches Abenteurertum auf eine Stufe stellt, die Ziele auch noch verschleiert (Es ging eben nicht ums Weltall oder Raumfahrt!), der betreibt Geschichtsklitterung. Da haben bereits andere Blogger den heimlichen Ungeist des Buches freigelegt.
    Die einseitige Abhandlung der Bombenopfer in Peenemünde wirkt da irgendwie wie absichtlich propagandistisch hingestellt.
    Wenn eine solche riesige Rüstungsschmiede heute im Iran existieren würde, wäre sie nach ersten Raketenabschüssen auf die Nachbarn schon eleminiert. Und wenn ein Herr Dieter Kaddoura
    von der Partei Die Linke als Verlagsleiter für dieses Buch verantwortlich ist, sollte man ihm Nachhilfe in Deutsch, Gesellschaftskunde und Geschichte geben.
    Vielleicht besucht er mal den Zug der Erinnerung !
    Da würde er auch lernen, wie unanständig es ist, der heutigen Jugend Peenemünder Werkbahnzüge als Bastelbogenvariante in diesem Buch anzubieten.

    G. Steigenberger

    G.Steigenberger am 10. Februar 2008 um 18:03
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  2. 02

    Ich verstehe dein Kommentar nicht.

    Sebi am 11. Februar 2008 um 09:30
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